von Ödön von Horváth, Regie: Hans-Jürgen Herschel >>

Mitwirkende
Mutter   Erika Irle>>
Alfred   Stefan Schmitt>>
Hierlinger   Günther Nofz>>
Großmutter   Dawn Anne Dister>>
Valerie   Ingrid Haker>>
Oskar   Uli Schalck>>
Emma   Friederike Winkelmann>>
Havlitschek   Christoph Ruppert>>
Rittmeister   Christoph Heldmann>>
Marianne   Silvia Gonsior>>
Gnädige Frau   Christine von Lips>>
Zauberkönig   Rolf Memmel>>
Tante/ Baronin   Ramona Stein>>
Tante/ Blinde   Renate Ulrich>>
Erich   Eckart Scholl>>
Beichtvater/Conferencier   Reinhard Schmidt>>
Mister   Franz Reitschuh>>
 

Technik
Musik   Dimitri Koscheev>>
Kostüme   Helene Henkel>>
Maske   Charlotte Engler-Schmidt>>
Licht/Ton   Thorsten Bauer>>
Plakat/Programm   Michael Lauter>>
Bühnenbild   Günther Nofz>>
Bühnenbild   Reinhard Schmidt>>
Bühnenbild   Uli Schalck>>
 

Wenn die Tage kürzer werden und die Winde stürmischer, dann ist Prisma-Zeit. Damit aber im November auf der Bühne etwas serviert werden kann, muss schon fleißig geprobt werden, wenn die Tage noch lang sind und die Abende noch lau.

Die „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horváth stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Das „Volksstück“ wurde am 2. November 1931 in Berlin uraufgeführt, die Prisma-Premiere am 3. November 2005 findet also genau ein Jahr und einen Tag vor dem 75sten Geburtstag des berühmten Stücks statt. Es ist alles andere als antiquiert. Das Problem der wachsenden Arbeitslosigkeit erinnert geradezu drohend an unsere Tage. Horváth, der 1931, auf Vorschlag von Carl Zuckmayer, den renommierten Kleist-Preis erhielt, führt Figuren vor, deren Denken – und vor allem deren Empfinden – sich kaum noch der Ökonomie zu entziehen vermag. „Eine rein menschliche Beziehung“, bemerkt eine der Hauptfiguren, „wird erst dann echt, wenn man was voneinander hat. Alles andere ist Larifari.“

Die Theatergruppe Prisma hat Erfahrung mit Horváth. Vor einigen Jahren spielte man mit großem Erfolg „Kasimir und Karoline“ unter Mitwirkung der Ringer aus Schifferstadt. Auch dieses Mal, verrät Regisseur Herschel, wird es etwas Besonderes geben. Die Musik, ein wesentliches Element dieses Volksstücks, wird nicht vom Band kommen, sondern live gespielt werden: von Dimitri Koscheev.

Nach „Hotel zu den zwei Welten“, einem Stück mit relativ wenigen Rollen, fordern die „Geschichten aus dem Wiener Wald“ wieder mehr Personal. Das macht die Organisation der Proben nicht unbedingt einfacher, aber bis jetzt läuft alles nach Plan – was in der Theatersprache soviel heißt wie: Es ist noch viel zu tun, aber wir werden es schon schaffen.

Termine der Aufführungen:

03.11.05, Donnerstag, 20.00 Uhr
05.11.05, Samstag, 20.00 Uhr
06.11.05, Sonntag, 20.00 Uhr
08.11.05, Dienstag, 20.00 Uhr
09.11.05 Mittwoch, 20.00 Uhr
11.11.05 Freitag, 20.00 Uhr
12.11.05 Samstag, 20.00 Uhr jeweils in Speyer, Alter Stadtsaal

Karten zu 8,00 € / 5,00 €
Im Vorverkauf im Speirer Buchladen